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Schmerzen nach dem Wasserlassen

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inzwischen sind einige Jahre vergangen, die Beschwerden werden zunehmend schlimmer. Die Frauenärztin sagt, es könnten "offen liegende Nervenenden" sein, die man veröden könne, der Urologe schließt das aus, sowas gäbe es nicht. MRT war unauffällig, bei Ultraschall ist nichts zu sehen. Blasenspiegelung zeigte eine Blasenentzündung am Blasenausgang letzte Woche. Habe Antibiotikum genommen, BE weg, Schmerzen bleiben. Diese sind inzwischen permanent da, nicht mehr nur nach dem urinieren, danach jedoch noch schlimmer. Das Schmerzzentrum ist ca. 2 cm in der Scheide, rechtsseitig. Starke stechende Schmerzen. Wärme hilft etwas. Seit 2 Wochen nehme auf Rat der Urologin Cranberry-Kapseln ein. Gerade in dieser Zeit habe ich aber das Gefühl, es wird drastisch schimmer. Der Urologe meint die Schmerzen sind psychologischer Natur, da ich ja körperlich rein gar nichts hätte. Habe was gelesen von "Schmerzgedächtnis". Kann es sowas sein? Oder endometriose (aber so nah am Scheidenausgang?)?Hat jemand noch eine rettende Idee? Bin mittlerweile durch diese Dauerschmerzen auch echt psychisch sehr angegriffen. Danke für Antworten!

Brennen nach dem Wasserlassen

Einleitung

Das Brennen nach dem Wasserlassen, auch Dysurie genannt, kann verschiedene Ursachen haben.

Zu den häufigsten zählen dabei die so genannte unkomplizierte Blasenentzündung oder die Entzündung der unteren Harnwege.

Weitere mögliche Gründe können Verletzungen, Tumore sowie geschlechtsspezifische Ursachen sein. Frauen sind weitaus häufiger von Infektionen der Harnwege betroffen als Männer, da bei ihnen der Weg von Harnblase zum Ausgang der Harnröhre kürzer ist als bei Männern und Krankheitserreger leichter eindringen können.

Um die Ursache für das Brennen herauszufinden, wird eine Urinuntersuchung durchgeführt und eine Urinkultur angelegt. In manchen Fällen kann bildgebende Diagnostik wie ein Ultraschall weiterhelfen.

Die Therapie bei den meisten Erkrankungen besteht aus viel trinken, einer regelmäßigen Entleerung der Blase und die Anwendung von Wärme bei Schmerzen. Die Gabe von Antibiotika ist nicht immer nötig. Ein unkomplizierter Harnwegsinfekt heilt meist innerhalb einer Woche aus.

Die Blasenentzündung als Ursache

Die unkomplizierte Blasenentzündung (Zystitis) ist die häufigste Ursache für Brennen beim Toilettengang.

Weitere typische Symptome für einen Harnwegsinfekt sind häufiger Harndrang und Schmerzen im Unterbauch. Bei Kindern und älteren Patienten können die Symptome jedoch auch abweichen und machen sich dann durch Bauchschmerzen, nächtliches Wasserlassen, Verschlechterung des Allgemeinzustandes, Fieber oder Kontinenzprobleme bemerkbar.

Harnwegsinfekte werden meistens durch Darmbakterien wie E.coli, Enterokokken, Proteus spp. und seltener Staphylokokken verursacht und durch Geschlechtsverkehr, Einnahme von Antibiotika, Diabetes mellitus und anatomische oder funktionelle Besonderheiten begünstigt.

Der komplizierte Harnwegsinfekt

Von einem komplizierten Harnwegsinfekt spricht man, wenn die Krankheitserreger durch den Harnleiter bis zum Nierenbecken vorgedrungen sind und dort eine Nierenbeckenentzündung (Pyelonephritis) verursacht haben. Die Nierenbeckenentzündung tritt meistens einseitig auf und zu den Symptomen der Blasenentzündung kommen dann Fieber, Schmerzen im Bereich des Nierenlagers, ein schweres Krankheitsgefühl und eventuell Blut im Urin.

Die interstitielle Zystitis

Eine vor allem Frauen betreffende Erkrankung, die neben Brennen ebenfalls häufigen Harndrang und nächtliches Wasserlassen und vor allem Schmerzen im Blasenbereich verursacht, ist die interstitielle Zystitis, auch „Painful bladder Syndrom“ genannt. Diese chronisch entzündliche Erkrankung ist abakteriell, also nicht durch Bakterien ausgelöst, die Ursache ist jedoch noch ungeklärt. Oft haben betroffene Patienten auch eine andere chronische Erkrankung wie das Reizdarmsyndrom oder Fibromyalgie.

Die Entzündung der Harnröhre

Das Brennen nach dem Urinieren kann jedoch auch von einer Entzündung der Harnröhre (Urethritis) kommen, welche durch Bakterien, Viren oder Verletzungen aufgrund von ärztlichen Eingriffen entsteht.

Weitere Ursachen

Hinzu kommen geschlechtsspezifische Ursachen, beispielsweise einer Entzündung der Gebärmutter oder der Scheide der Frau, sowie eine Entzündung der Prostata beim Mann.

Seltenere Ursachen für Brennen nach dem Wasserlassen können Harnblasentumoren, die Bilharziose (tropische Infektionskrankheit, bei der sich Würmer in den Urogenitaltrakt einnisten), Blasensteine oder eine Verengung der Harnblase nach einer Verletzung (Harnröhrenstriktur) sein.

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Spezielle Ursachen beim Mann

Kommt es beim Mann zum Brennen nach dem Wasserlassen, kann dies von einer Entzündung der Eichel (Balinitis), der Vorhaut (welche oftmals die Balinitis begleitet, man spricht dann von einer Balanoposthitis) oder der ableitenden Harnwege sowie der Blase verursacht werden. Wann die Schmerzen beim Wasserlassen auftreten, kann ein Hinweis auf die Ursache der Schmerzen sein. Sind die Schmerzen sofort zu Beginn des Wasserlassens da, ist meist die Eichel oder die Harnröhre betroffen. Treten die Schmerzen erst am Ende des Wasserlassens auf, liegt der Verdacht einer Blasenentzündung nahe.

Die Entzündung der Eichel tritt vor allem bei unbeschnittenen Männern auf, da eine schlechte Intimpflege die empfindliche Eichel reizen kann. Aber auch zu viel Intimpflege kann schlecht für die Eichel sein, weil durch Seifen der Säureschutz der Schleimhaut verloren geht oder es zu einer Kontaktallergie mit Salbeninhaltsstoffen oder Duftstoffen kommt. Eine Latexallergie kann sich ebenfalls in einer Entzündung der Eichel äußern und zum Brennen nach dem Toilettenbesuch oder auch zum Brennen der Eichel führen. Weitere häufige Ursachen für eine Entzündung der Eichel sind Infektionen mit Pilzen, Bakterien oder Viren, welche sexuell übertragen werden können. Bei einer Entzündung der Eichel kann es neben Schmerzen nach dem Urinieren auch zu eitrigen Absonderungen, Rötung, Juckreiz und Schwellung kommen.

Die Entzündung der Harnröhre (Urethritis) kann durch Infektionen oder Verletzungen verursacht werden. Die Infektion der Harnröhre wird in gonorrhoisch und nicht-gonorrhoisch unterteilt. Dem liegt zugrunde, ob die Infektion durch eine Gonorrhoe (umgangssprachlich Tripper) oder andere Krankheitserreger (beispielsweise Chlamydien) ausgelöst wurde. Zu Verletzungen der Harnröhre kommt es meist durch ärztliche Eingriffe wie das Legen eines Urinkatheters oder Untersuchungen, seltener durch Einführung von Fremdkörpern durch den Patienten.

Blasenentzündungen bei Männern sind selten, werden dann aber meistens durch eine vergrößerte Prostata, Analverkehr, einer HIV-Infektion oder eine Blasenkatheters ausgelöst. Ist eine Blasenentzündung die Ursache für Schmerzen nach dem Wasserlassen und kommen Fieber, Rückenschmerzen und ein allgemeines Krankheitsgefühl hinzu, ist häufig die Prostata ebenfalls entzündet (Prostatitis), was unbedingt ärztlich behandelt werden muss.

Spezielle Ursachen bei der Frau

Die häufigste Ursache für Brennen nach dem Wasserlassen bei der Frau ist die Blasenentzündung (Zystitis). Es kommen jedoch noch andere Ursachen wie eine Entzündung der Harnröhre oder der weiblichen Geschlechtsorgane in Betracht.

Typische Symptome einer Blasenentzündung sind Brennen und Schmerzen nach dem Wasserlassen, häufiger Harndrang und Unterleibsbeschwerden. Ausgelöst wird die Blasenentzündung in den meisten Fällen durch Bakterien.

Frauen können in sexuell besonders aktiven Phasen die sogenannte „Honeymoon“-Cystitis erleiden, wo es durch den häufigen Geschlechtsverkehr zu einer Veränderung des Scheidenmilieus kommt und somit zu einem leichten Einnisten von Krankheitserregern.

Um dem Vorzubeugen wird das direkte Urinieren nach dem Geschlechtsverkehr empfohlen. Aber auch häufiger Geschlechtsverkehr kann zu einer Reizung der weiblichen Genitalien führen, was sich dann in Brennen nach dem Toilettenbesuch äußert. Bei Frauen in den Wechseljahren kann es aufgrund des Mangels am weiblichen Geschlechtshormon Östrogen zu Entzündungen von Schamlippen und Scheide (Vulvovaginitis) kommen, welche Beschwerden nach dem Wasserlassen oder beim Geschlechtsverkehr verursachen können.

Eine vermehrte Besiedlung der Scheide durch das Bakterium Gardnarella vaginalis führt zur so genannten bakteriellen Vaginose, welche in den meisten Fällen unbemerkt bleibt und keine Beschwerden bereitet, manchmal jedoch zu einer Entzündung der Scheide (Kolpitis oder Vaginitis) und faulig-fischigem Ausfluss führen kann. Andere Erreger der Kolpitis können Candida albicans (ein Hefepilz), Trichomonas vaginalis oder Herpesviren sein.

Auch hier kommt es zu Ausfluss, Juckreiz, Brennen der Scheide und Schmerzen beim Wasserlassen. Bleibt diese Kolpitis über einen langen Zeitraum unbemerkt, kann die Infektion bis in die Nieren aufsteigen oder zu Unfruchtbarkeit führen.

Eine Entzündung der Harnröhre (Urethritis), welche durch Bakterien (Chlamydien, Gonokokken etc.) oder Viren (Herpes-Viren) ausgelöst wird, kann ebenfalls eine Ursache für das Brennen sein, wobei der Beginn hier eher schleichend ist. Oftmals liegt gleichzeitig eine Entzündung des Gebärmutterhalses vor.

Homöopathie bei Brennen nach dem Wasserlassen

Neben Hausmitteln wie viel zu trinken, warmen Wickeln und der Einnahme von Cranberry– oder Preiselbeer-Präparaten, können auch homöopathische Mittel Abhilfe beim Brennen nach dem Wasserlassen schaffen.

Typische Mittel für Brennen beim Urinieren wären beispielsweise Apis, welches auch bei Menstruationsbeschwerden und spärlichem Urin hilft; Berberis, welches auch bei generellen Nierenproblemen und Erschöpfung unterstützt; Cantaris bei extrem starken brennenden und stechenden Schmerzen; Lycopodium bei zusätzlich übelriechendem Urin und Blähungen des Darms; Nux vomica bei ständigem Harndrang, der erfolglos bleibt; Sarsaparilla bei Schmerzen am Ende des Urinierens, der Urin kann außerdem dunkel verfärbt sein; Sepia, wenn das Brennen zur Menstruation besonders schlimm ist und es zu spontanem Urinabgang kommt; sowie Staphisagria bei Brennen beim Wasserlassen nach Geschlechtsverkehr.

Sollte es jedoch im Verlauf zu Schmerzen im Rücken oder in der Hüfte, Fieber oder Blut im Urin kommen oder die Beschwerden länger als eine Woche anhalten, sollte unverzüglich ein Arzt aufgesucht werden, der ernsthafte Erkrankungen ausschließen kann.

Brennen nach dem Wasserlassen in der Schwangerschaft

Sollte es zu Brennen nach dem Wasserlassen in der Schwangerschaft kommen, muss immer ein Harnwegsinfekt ausgeschlossen werden.

Zwar stellt der Harnwegsinfekt an sich keine Gefahr für das ungeborene Kind dar, jedoch kann es bei der Schwangeren zu einer Nierenbeckenentzündung (Pyelonephritis) kommen, wenn die Bakterien von der Blase aus über die Harnleiter in die Niere wandern.

Vor allem wenn neben dem Brennen auch Schmerzen beim Wasserlassen bestehen, liegt der Verdacht einer Harnwegsinfektion nahe.

Hierbei kann es zu schweren Schwangerschaftskomplikationen wie einer Frühgeburt kommen, neben Symptomen wie Schüttelfrost und Fieber, Schmerzen in der Nierengegend, erschwerter Blasenentleerung und schwerem Krankheitsgefühl. Bei dem Vorliegen einer Nierenbeckenentzündung ist eine Aufnahme ins Krankenhaus und Bettruhe notwendig, um eine gezielte Antibiotika-Therapie durchzuführen und eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr zu gewährleisten. Des Weiteren sollten andere Ursachen für den Harnwegsinfekt abgeklärt werden, beispielsweise eine Harntransportstörung.

Bei der Untersuchung des Urins sollte immer eine Urinkultur angelegt werden, um den genauen Erreger festzustellen und diesen gezielt zu behandeln, da nicht jedes Antibiotikum in der Schwangerschaft geeignet ist. Die Antibiotika-Therapie dauert meist eine Woche und anschließend sollte kontrolliert werden, ob die Therapie erfolgreich war. Es konnte in Studien gezeigt werden, dass die erfolgreiche Behandlung von Krankheitserregern im Urin, unabhängig davon, ob die Schwangere über Symptome, beispielsweise Brennen nach dem Toilettengang, geklagt hat oder nicht, das Risiko für eine Frühgeburt senken kann. Aus diesem Grund ist eine Urinuntersuchung im Laufe der Schwangerschaftsvorsorge vorgesehen, um eine symptomlose Anreicherung von Bakterien in der Blase bzw. den Harnwegen festzustellen und notfalls zu behandeln.

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Brennen nach dem Wasserlassen bei Kindern

Brennen nach dem Wasserlassen bei Kindern wird häufig durch einen Harnwegsinfekt verursacht, jedoch ist das Brennen eher bei älteren Kindern das wegweisende Symptom.

Bei Säuglingen und Kleinkindern können auch Erbrechen oder unklares Fieber das einzige Symptom sein. Manchmal ist auch wieder neu auftretendes Bettnässen, nachdem das Kind eigentlich nicht mehr ins Bett gemacht hatte, ein Zeichen für einen Harnwegsinfekt.

Mädchen sind häufiger von Harnwegsinfekten betroffen; für Jungen unter einem Jahr besteht die größte Wahrscheinlichkeit, an einem Harnwegsinfekt zu erkranken.

Zum Abklären der Ursache für das Brennen oder anderer Symptome, sollte eine komplette körperliche Untersuchung des Kindes vom Arzt gemacht werden, um Veränderungen wie eine Vorhautverengung oder eine Verklebung der Schamlippen auszuschließen.

Durch eine Untersuchung des Urins kann festgestellt werden, ob eine Entzündung der Harnblase oder unteren Harnwege vorliegt. Sollten bei dem Test Nitrit, welches ein Abbauprodukt von Bakterien ist, und Leukozyten, die weißen Blutkörperchen, im Urin gefunden werden, spricht dies stark für einen Harnwegsinfekt.

Eine Beschneidung senkt die Rate der Harnwegsinfekte bei Jungen, jedoch ist das Komplikationsrisiko der Beschneidung hoch, so dass es sich nur bei immer wiederkehrenden Harnwegsinfekten lohnen würde. Konnte ein Harnwegsinfekt gefunden werden und andere Ursachen für Brennen nach dem Pinkeln beim Kind ausgeschlossen werden, wird mit der Gabe von Antibiotika über eine Woche oder kürzer therapiert.

Brennen an der Eichel

Kommt es zum Brennen an der Eichel nach dem Urinieren, kann dies verschiedene Ursachen haben. Meistens wird das Brennen auch von anderen Symptomen wie Juckreiz, Rötung, Schwellung oder eitrigen Absonderungen begleitet.

Bereits die Austrocknung der Schleimhaut durch übertriebene Reinigung oder aus anderen Gründen kann die empfindliche Eichel reizen, man spricht hierbei von einer Balanitis simplex, also einer Entzündung der Eichel durch unspezifische Reizung.

Des Weiteren können allergische Reaktionen auf Salbenbestandteile, Latex oder Duftstoffe zu Brennen nach dem Wasserlassen führen.

Etwas komplexer ist die Balanitis plasmacellularis Zoon, welche eine chronische Entzündung der Eichel ohne geklärte Ursache ist. Hierbei kommt es zu lackartigen, rotbraunen und glatten Stellen. Schlechte Intimpflege oder eine verengte Vorhaut können eine Entzündung der Eichel begünstigen.

Die andere Gruppe der Ursachen für Brennen nach dem Pinkeln sind Infektionen der Eichel. Hierzu gehören die Pilzinfektionen, die Infektionen mit Viren (am häufigsten Herpes-Viren oder Feigwarzen) oder Parasiten (z.B. Filzläuse), aber auch die Infektionen durch Bakterien, die beispielsweise eine Syphilis oder andere Krankheiten verursachen können. Die Ansteckung mit diesen Krankheitserregern passiert meistens über den sexuellen Kontakt mit einer infizierten Person.

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Schmerzen in der Harnröhre

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Ich würde das nach Ihrer Beschreibung für eine Prostatitis halten, die oftmals durch schwer anzüchtbare Erreger ausgelöst wird. (Clamydien/Mykoplasmen).

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Vielen Dank für Ihre Antwort.

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Ihre Symptome sprechen tatsächlich für eine Prostatitis. Die Diagnose ist nicht ganz einfach. Überwiegend ist die Klinik wichtig. Das Abtasten der Prostata ist ungewhnlich schmerzhaft (ist normalerweise schmerzfrei). Das Antibiotikum passt zumindest nicht zu den häufigsten Erregern der Prostatitis. Besser wäre Doxyciclin 200mgTTag über 3 Wochen. Die lange Behandlung ist unbedingt erforderlich. Ferner Geduld! Eine Magnetfeldtherapie kann zudem die Behandlung unterstützen (Info dazu finden Sie z.B. auf unserer Seite www.freiburger-urologen.de).

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Ich habe heute meinen Urologen aufgesucht. Die Prostata hat beim Abtasten überhaupt keine Beschwerden verursacht. Seiner Meinung nach liegt keine Prostatitis vor.

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Ich würde dennoch die vorgeschlagene Antibiotische Therapie machen.

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Guten Abend Herr Dr. Kreutzig,

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Ich würde die Therapie auf jeden Fall machen. kann nur besser werden.

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Guten Abend Herr Dr. Kreutzig,

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Ich bleibe bei meiner Aussage und bin recht sicher, daß das MRT keine entscheidende Diagnose zutage bringen wird.

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Ich nehme nun seit fünf Tagen Doxyciclin 200 / eine pro Tag und leider muss ich sagen, dass die Beschwerden eher schlimmer als besser werden. Bin ich zu ungeduldig? Was kann ich tun, falls das Antibiotika nicht hilft. Eine erneute Blasenspiegelung ( letzte im Dezember 2007 ) scheue ich sehr. Die Beschwerden nehmen nach dem Wassserlassen deutlich zu und werden dann bis zum nächsten Wasserlassen besser. Mir scheint, dass die Harnröhre ständig gereizt bzw. entzündet ist. Erstaunlich ist auch, dass ich bis zum Beginn der Blasenproblematik ständiges Hautbrennen hatte, welches nun vollkommen verschwunden ist. Zusammenhang?