Prostatakrebs klinik dresden

Akademie der Deutschen Urologen

der Deutschen Gesellschaft für Urologie e.V.

in Zusammenarbeit mit dem Berufsverband der Deutschen Urologen e.V.

Uerdinger Str. 64

PD Dr. med. Dr. phil. Johannes Huber, Klinik und Poliklinik für Urologie, TU Dresden

Weitere Mitglieder des Projektteams:

Paul Enders, Bundesverband Prostatakrebs Selbsthilfe e.V.

Dr. med. Christer Groeben, Klinik und Poliklinik für Urologie, TU Dresden

Dr. med. Tobias Hölscher, Klinik und Poliklinik für Strahlentherapie und Radioonkologie, TU Dresden

Dr. sc. hum. Dipl. Psych. Andreas Ihrig, Sektion Psychoonkologie, Universitätsklinik Heidelberg

Elke Kessler, Geschäftsführerin Firma ASD Concepts GmbH&Co. KG, Reinheim

PD Dr. med. Dipl. Soz. Tanja Krones, Klinische Ethik, Universitätsspital Zürich

Dr. med. Clemens Linné, Urologische Gemeinschaftspraxis, Dresden

Jan Pastor, Firma ASD Concepts GmbH&Co. KG, Reinheim

Prof. Dr. med. Christian Wülfing, Abteilung für Urologie, Asklepios Klinik Altona, Hamburg

Vorsitzende der PatientenAkademie:

Prof. Dr. med. Sabine Kliesch, Centrum für Reproduktionsmedizin und Andrologie, Universitätsklinikum Münster

PD Dr. med. Dr. phil. Johannes Huber, Klinik und Poliklinik für Urologie, TU Dresden

Technische Umsetzung und Hosting:

ASD Concepts GmbH&Co. KG, Reinheim, Darmstädter Straße 62, www.asd-concepts.de

  • Video „Aufbau und Funktion der Prostata“: 3D Animation „Anatomie und Physiologie der Prostata“; ©Stiftung Deutsche Krebshilfe
  • Video „Stadieneinteilung“: 3D Animation „Entstehung von Prostatakrebs“; ©Stiftung Deutsche Krebshilfe
  • Video „Weitere Untersuchungen“: Fotos zur Skelettszintigraphie, Magnetresonanztomographie und Computertomographie; ©Universitätsklinikum Carl Gustav Carus Dresden (Fotograf: M. Eisele)
  • Video „Operation“: 3D Animation „Radikale Prostatektomie“; ©Stiftung Deutsche Krebshilfe, Fotos zu Aufbau und Funktion des DaVinci OP-Roboters; ©2016, Intuitive Surgical, Inc.
  • Video „Perkutane Bestrahlung“: Fotos zur perkutanen Strahlentherapie, ©Universitätsklinikum Carl Gustav Carus Dresden (Fotograf: M. Eisele)
  • Video „Brachytherapie“: Fotos zur LDR-Brachytherapie, ©Universitätsklinikum Carl Gustav Carus Dresden (Fotograf: M. Eisele), Fotos zur HDR-Brachytherapie, ©Universitätsklinikum Erlangen (Prof. Dr. med. V. Strnad)

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Fusionsbiopsie bei Prostatakrebs

Fusion von MRT und Ultraschall verbessert Früherkennung von Prostatakrebs

Mit rund 60 000 Neuerkrankungen jährlich gehört der Prostata-Krebs zu den häufigsten Krebsarten bei Männern. Viele fürchten den Gang zum Arzt oder empfinden dies als unangenehm. Eine frühe Diagnose kann jedoch Leben retten. Ein neues Verfahren am Städtischen Klinikum Dresden, die sogenannte Fusionsbiopsie, macht die Diagnose von Prostatakrebs nun präziser. Die Verschmelzung von MRT-Bildern mit dem Echtzeit-Ultraschall während der Gewebeentnahme ermöglicht es, dass tumorverdächtige Areale abgeklärt werden, die bei der herkömmlichen Ultraschallmethode übersehen werden können.

Im ersten Schritt der Prostatakrebs-Früherkennung bestimmt der Urologe das sogenannte prostataspezifische Antigen (PSA). Ein dauerhaft erhöhter PSA-Wert kann auf eine bösartige Erkrankung der Prostata hinweisen. Dem betroffenen Mann wird dann in Folge eine Gewebeentnahme – eine sogenannte Biopsie – empfohlen. Diese erfolgt mittels Ultraschall nach einem festgelegten Schema. Hierbei ist jedoch Tumorgewebe in der Regel nicht von gesundem Gewebe zu unterscheiden. Bei kleinen Tumoren oder bei Tumoren an untypischer Stelle besteht die Gefahr, diese zu übersehen – es fehlt der Tumornachweis. Patienten sind dann verunsichert und auch dem Arzt fehlt eine eindeutige Diagnose, um eine entsprechende Behandlung einzuleiten.

Seit zwei Monaten steht dem Städtischen Klinikum Dresden die neue Methode der MRT/Ultraschall-Fusionsbiopsie zur Verfügung und verhilft Patienten und den behandelnden Kollegen zu mehr Klarheit. Urologen und Radiologen arbeiten dabei Hand in Hand. Der Patient wird zunächst beim Radiologen im Magnetresonanztomograf (MRT) untersucht. Die im MRT erzeugten Bilder machen Tumoren in der Prostata besser sichtbar und lassen auch Aussagen über die Größe des Tumors und dessen Aggressivität zu. Während der ultraschallgestützten Biopsie des Urologen werden diese MRT-Aufnahmen dann in das Ultraschallbild eingefügt – also fusioniert. Die Biopsienadel kann so punktgenau auf die im MRT auffälligen Herde ausgerichtet und Gewebe entnommen werden. Der Eingriff erfolgt meist in Vollnarkose.

„Unser Ziel ist es, niedergelassene Kollegen und ihre Patienten bei unklaren Befunden mit dieser Methoden zu unterstützen“, erklärt Sebastian Blaut, Koordinator des Prostatakarzinomzentrums am Städtischen Klinikum Dresden. „ Die Fusionsbiopsie stellt ein schonendes Verfahren dar, bei dem wir mit hoher Treffsicherheit krebsverdächtige Gewebeanteile erkennen können, um anschließend Therapieempfehlungen auszusprechen“, ergänzt der Facharzt für Urologie.

Für den Patienten bedeutet dies, dass der Urologe eine eindeutige Aussage darüber treffen kann, ob eine bösartige Prostataerkrankung vorliegt. Es kann eine frühe Diagnose herbeigeführt werden und damit eine rechtzeitige zielgerichtete Behandlung – was für die Heilungschancen von Prostatakrebs entscheidend ist.

Herzlich willkommen,

auf der Internetseite des Prostatakarzinomzentrums Dresden Friedrichstadt

Die Urologische Klinik und die Abteilung Strahlentherapie des Städtischen Klinikums Dresden, Standort Friedrichstadt können auf eine langjährige enge Zusammenarbeit in der Behandlung des Prostatakrebses zurückblicken.

Mit der Gründung des Prostatakarzinomzentrums ist ein interdisziplinäres Netzwerk von Spezialisten unterschiedlicher medizinischer und pflegerischer Fachrichtungen entstanden, das betroffene Patienten, Angehörige und Ratsuchende umfassend und in allen Phasen der Erkrankung beraten und versorgen kann.

Das gesamte Spektrum operativer und medikamentöser Verfahren mit Schwerpunkt auf minimal-invasive urologische Verfahren sowie modernste Bestrahlungstechniken mit intensitätsmodulierter (IMRT), bildgestützter (IGRT) Therapie bieten beste Vorraussetzungen für eine leitlinienkonforme und dennoch individuelle Behandlung unserer Patienten.

Auf den folgenden Seiten bieten wir Ihnen weitere Informationen rund um das Thema Prostatakarzinom und die Therapiemethoden sowie die Möglichkeit, unsere Kooperationspartner kennen zu lernen, die das Gesamtbehandlungskonzept erst ermöglichen.

Dr. med. A. Schreiber, Strahlentherapie und Sebastian Blaut, Urologe und Koordinator des Prostatakarzinomzentrum