Persönliche schutzausrüstung lustig

Sicheres Krankenhaus – Patientenzimmer

Meine eigene Druckversion zusammenstellen

Meine eigene Druckversion zusammenstellen

Persönliche Schutzausrüstung

01 | Informationen

Atemschutz und eine Schutzbrille sind immer dann zu tragen, wenn mit Aerosolbildung oder Verspritzen von Körperflüssigkeiten zu rechnen ist, z. B. bei Bronchoskopien, Intubationen oder beim Absaugen.

Der Arbeitgeber ist verpflichtet, Sicherheitsschuhe zur Verfügung zu stellen, wenn mit Fußverletzungen durch äußere Einwirkungen zu rechnen ist.

Generell gilt, dass der Arbeitgeber stets die erforderliche Schutzkleidung und sonstige persönliche Schutzausrüstungen, insbesondere dünnwandige, flüssigkeitsdichte, allergenarme Handschuhe, in ausreichender Stückzahl zur Verfügung zu stellen hat. Er ist verantwortlich für deren regelmäßige Desinfektion, Reinigung und gegebenenfalls Instandhaltung. Falls Arbeitskleidung mit Krankheitserregern kontaminiert ist, ist sie zu wechseln und vom Arbeitgeber wie Schutzkleidung zu desinfizieren und zu reinigen.

Die Beschäftigten haben die zur Verfügung gestellten persönlichen Schutzausrüstungen zu benutzen. Die Schutzkleidung darf von den Beschäftigten nicht zur Reinigung mit nach Hause genommen werden.

Pausen- und Bereitschaftsräume dürfen nicht mit Schutzkleidung betreten werden.

Artikel ansehen

Persönliche Schutzausrüstung

Informationen

Bei vielen Tätigkeiten im Gesundheitsdienst gibt es spezielle Gefährdungen, die das Tragen von geeigneter Arbeitskleidung und persönlicher Schutzausrüstung (PSA) erforderlich machen. Eine geeignete Arbeitskleidung ist in Tätigkeitsfeldern mit hohen hygienischen Standards und starken körperlichen Belastungen ein wichtiges Element des Gesundheitsschutzes. Richtige Arbeitsschuhe bewahren vor Fußverletzungen. Auch für Sturz- und Stolperunfälle ist häufig ungeeignetes Schuhwerk verantwortlich.

Die persönliche Schutzausrüstung (PSA) schützt sowohl Beschäftigte als auch Patienten vor gesundheitlichen Gefahren. Einmalschutzhandschuhe und Atemschutz sind z. B. wirksame Keimbarrieren. Die Schutzkleidung im Gesundheitsdienst soll den Kontakt mit möglicherweise infektiösen Körperflüssigkeiten oder Ausscheidungen verhindern. Diese Funktion kann sie nur erfüllen, wenn sie geschlossen über der Arbeitskleidung getragen wird. Bei der Körperpflege am Bett z. B. eignen sich auch Überwürfe oder Schürzen aus flüssigkeitsdichtem Material über kurzärmeliger Kleidung.

Die Schutzkleidung muss bei jedem Patienten aus hygienischen Gründen gewechselt werden. Einwegmaterial ist zu bevorzugen.

Schutzhandschuhe sind u. a. bei Tätigkeiten erforderlich, bei denen ein Kontakt mit Körperflüssigkeiten, Ausscheidungen oder hautschädigenden Stoffen möglich ist. Auch bei Reinigungs- und Desinfektionsarbeiten ist das Tragen von Schutzhandschuhen notwendig. Bei der Auswahl der Schutzhandschuhe sind Verwendungszweck und Größe zu berücksichtigen.

Informationen

Atemschutz und eine Schutzbrille sind immer dann zu tragen, wenn mit Aerosolbildung oder Verspritzen von Körperflüssigkeiten zu rechnen ist, z. B. bei Bronchoskopien, Intubationen oder beim Absaugen.

Der Arbeitgeber ist verpflichtet, Sicherheitsschuhe zur Verfügung zu stellen, wenn mit Fußverletzungen durch äußere Einwirkungen zu rechnen ist.

Generell gilt, dass der Arbeitgeber stets die erforderliche Schutzkleidung und sonstige persönliche Schutzausrüstungen, insbesondere dünnwandige, flüssigkeitsdichte, allergenarme Handschuhe, in ausreichender Stückzahl zur Verfügung zu stellen hat. Er ist verantwortlich für deren regelmäßige Desinfektion, Reinigung und gegebenenfalls Instandhaltung. Falls Arbeitskleidung mit Krankheitserregern kontaminiert ist, ist sie zu wechseln und vom Arbeitgeber wie Schutzkleidung zu desinfizieren und zu reinigen.

Die Beschäftigten haben die zur Verfügung gestellten persönlichen Schutzausrüstungen zu benutzen. Die Schutzkleidung darf von den Beschäftigten nicht zur Reinigung mit nach Hause genommen werden.

Pausen- und Bereitschaftsräume dürfen nicht mit Schutzkleidung betreten werden.

weitere Hinweise

Bei Tätigkeiten der Schutzstufe 2 gemäß der Regel „Biologische Arbeitsstoffe im Gesundheitswesen und in der Wohlfahrtspflege“, GUV-R/BGR/TRBA 250 hat der Arbeitgeber den Beschäftigten zusätzlich folgende persönliche Schutzausrüstungen zur Verfügung zu stellen:

  • Feste flüssigkeitsdichte und allergenarme Handschuhe zum Desinfizieren und Reinigen benutzter Instrumente, Geräte und Flächen; die Handschuhe müssen beständig gegenüber den eingesetzten Desinfektionsmitteln sein
  • Flüssigkeitsdichte und allergenarme Handschuhe mit verlängertem Schaft zum Stulpen für Reinigungsarbeiten, damit das Zurücklaufen der kontaminierten Reinigungsflüssigkeit unter den Handschuh verhindert wird
  • Baumwoll-Unterziehhandschuhe für Tätigkeiten mit längerer Tragezeit
  • Flüssigkeitsdichte Schürzen, wenn damit zu rechnen ist, dass die Kleidung durchnässt wird
  • Flüssigkeitsdichte Fußbekleidung, wenn mit Durchnässen des Schuhwerks zurechnen ist

weitere Hinweise

Augen- oder Gesichtsschutz, wenn mit Verspritzen oder Versprühen infektiöser oder potenziell infektiöser Materialien oder Flüssigkeiten zu rechnen ist und technische Maßnahmen keinen ausreichenden Schutz darstellen. Dies kann unter bestimmten Voraussetzungen der Fall sein bei z. B.:

  • Operativen Eingriffen, z. B. in der Gefäßchirurgie, in der Orthopädie (Fräsarbeiten an Knochen)
  • Endoskopischen Untersuchungsverfahren
  • Diagnostischen und therapeutischen Punktionen
  • Intubationen, Extubationen, Trachealkanülenpflege und –wechsel
  • Anlage, Pflege und Entfernen von Verweilkathetern
  • Zahnärztlichen Tätigkeiten, z. B. Zahnsteinentfernen mit Ultraschall
  • Tätigkeiten an Patienten, die husten bzw. spucken
  • Reinigung kontaminierter Instrumente von Hand oder mit Ultraschall
  • Tätigkeiten in der Pathologie, z. B. bei Arbeiten mit handgeführten Arbeitsmitteln oder bei der Kompression des Brustkorbes des Verstorbenen durch Anheben und Umlagern

Als Augen- bzw. Gesichtsschutz sind geeignet:

  • Bügelbrille mit Seitenschutz, ggf. mit Korrekturgläsern
  • Überbrille
  • Korbbrille
  • Einwegbrille mit Seitenschutz
  • Mund-Visier-Kombination (Einweg)
  • Gesichtsschutzschild

Leitfaden: Persönliche Schutzausrüstung

Was Sie beim Einsatz von PSA unbedingt beachten sollten

  • ☆ ★
  • ☆ ★
  • ☆ ★
  • ☆ ★
  • ☆ ★

3.71 7 Beurteilungen

Als Fachkraft für Arbeitssicherheit müssen Sie dafür sorge tragen, dass die Persönliche Schutzausrüstung (PSA) entsprechend bestehenden Tragezeitbegrenzungen und Gebrauchsdauern bestimmungsgemäß benutzt wird.

Sichern Sie sich deshalb jetzt:

  • den neuen Leitfaden "Persönliche Schutzausrüstung",
  • wann welche PSA-Komponente wovor schützt,
  • wie PSA auf die richtige Weise verwendet wird,
  • welche Fehler Ihnen bei PSA nicht passieren dürfen,
  • und gratis den Newsletter "Arbeitssicherheit aktuell".

Die DGUV-Vorschrift 1 stellt in § 30 die beiden wichtigsten Pflichten dazu vor:

  1. Der Unternehmer muss dafür sorgen, dass die Persönliche Schutzausrüstung (PSA) entsprechend bestehenden Tragezeitbegrenzungen und Gebrauchsdauern bestimmungsgemäß benutzt wird.
  2. Die Versicherten müssen die PSA bestimmungsgemäß benutzen, regelmäßig auf ihren ordnungsgemäßen Zustand prüfen und festgestellte Mängel unverzüglich dem Unternehmer melden.

Zielgruppe der Unterweisung

Angesprochen ist also einerseits der Arbeitgeber, der PSA bereitstellen, bezahlen und die korrekte Benutzung sicherstellen muss. Zum anderen trifft auch jeden Mitarbeiter die Pflicht, die PSA so zu nutzen wie vorgesehen. Dieser zweite Aspekt bildet das Rückgrat Ihrer Unterweisung.

Klären Sie auf: PSA ist Pflicht!

Denn bisweilen herrscht noch der Irrglaube vor, ein Gehörschutz, Kniepolster oder eine Schutzbrille sei ein nett gemeintes Angebot wie die kostenlosen Getränke im Seminarraum oder das ÖPNV-Jobticket. Räumen Sie mit solchen Vorstellungen auf. Wenn Ihre Gefährdungsbeurteilung die Notwendigkeit einer PSA-Komponente festgestellt hat, ist deren Tragen ein Muss. Und dazu gehören auch das Prüfen, das fachgerechte Verwenden und das Wissen um Beschränkungen und Einsatzgrenzen. All diese Punkte müssen in Ihrer Unterweisung deutlich werden.

Sichern Sie sich daher jetzt den neuen Leitfaden "Persönliche Schutzausrüstung" gratis zu Sofort-Download!

Arbeitsschutz-Karikaturen für BG-ETEM-Mitgliedsbetriebe

Arbeitssicherheit kann auch unterhaltsam sein!

Arbeitsschutz mal aus der lustigen Perspektive: Die Berufsgenossenschaft Energie Textil Elektro Medienerzeugnisse (BG ETEM) stellt Mitgliedsbetrieben lustige Karikaturen zu den Themen Arbeitsschutz, Sicherheit und Gesundheit im Betrieb zur Verfügung.

Ob es um Hautschutz, Persönliche Schutzausrüstung (PSA) oder die Auswahl der richtigen Arbeitsschuhe geht: Die Karikaturen sind auf dem Gesundheitstag, bei der Unterweisung oder bei Schulungen garantiert ein Blickfang!